Projektraum | PhotoWerkBerlin


Projektraum

Seit 2014 präsentieren wir dort zeitgenössische Photokunst, halten Projekttage ab, zeigen Kunst im öffentlichen Raum, führen Workshops mit Schulen sowie Werksgespräche mit Künstlern und Photoexperten durch und vieles mehr.
Kurator: Norbert Wiesneth

 Since 2014 we are presenting exhibitions, workshops with schools, artist talks, lectures, art in public spaces, project days, and much more.

Curator: Norbert Wiesneth

 in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Galerie Berlin

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Landing Pages, Sylvia HenrichSylvia Henrich, Ruf der Südsee (copy & paste), 2006, aus „Samoa Suite“, Piezo Pigment Print, Größe variabel

 

L A N D I N G   P A G E S

Andere Wege der photographischen Narration

 

Flatform, Claudio Gobbi, Sylvia Henrich, Andréas Lang, Søren Lose, Marco Poloni und Noah Stolz, Norbert Wiesneth
kuratiert von Eleonora Farina, Claudio Gobbi und Norbert Wiesneth

14. Juli bis 27. August 2017

Werksgespräch und Finissage: 27. August 2017, 19 Uhr

Die Gruppenausstellung „LANDING PAGES – Andere Wege der photographischen Narration“ präsentiert internationale Künstler mit neuen konzeptionellen Ansätzen zu Orten und Erzählweisen. Bei den meisten, der hier gezeigten Künstler führen biografische Ausgangspunkte zu einer Suche nach Materialien und Spuren, die über die Erfahrung eines Ortes hinausgehen. Archivbilder, Texte, Filme, Interviews und Objekte bilden Erzählstränge, die sich in der Ausstellung zu komplexen multiperspektivischen Assemblagen verdichten. Diese werden zu individuellen Weltbildern.

„LANDING PAGES – Andere Wege der photographischen Narration“  ist ein fortlaufendes Ausstellungsformat, das  zeitgenössische Ansätze in der Photographie vorstellt. Mit sieben künstlerischen Positionen werden Praktiken einer Künstlergeneration gezeigt, die das photographische Medium benutzt, um die Wirklichkeit zu reflektieren indem sie Erzählweisen umformulieren, den subjektiven Blick des Künstlers reduzieren und Konzepte der Serialität hinterfragen. Es ist der Ansatz dieser in den 1960er und '70er Jahren geborenen Photographen, die sich von der reinen Dokumentation von Fakten mehr und mehr distanzieren, um komplexere Szenarien zu erstellen. Zusammen mit Photokameras benutzen sie eine Vielfältigkeit von Medien und Quellen wie Film- und Videoaufnahmen, Texte oder gefundene Bilder. Ähnlich wie Drehbuchautoren bauen sie eine Handlung als zentrales Moment auf, die sich meist auf alltäglichen Ereignissen wie Fakten aus den Nachrichten oder geschichtlichen und geografischen Umständen stützt. Diese unterziehen sie dann ihren eigenwilligen Interpretationen. In einem Zeitalter, in dem soziale Verantwortung nicht nur Notwendigkeit, sondern auch Quelle der Inspiration ist, nehmen die Künstler die Herausforderung an, die Gegenwart aus einer geopolitischen und sozioanthropologischen Perspektive zu formulieren.

Die Ausstellung „LANDING PAGES – Andere Wege der photographischen Narration“ ist ein Projekt des Kunstvereins Peninsula (Kuratoren Eleonora Farina und Claudio Gobbi) dem Projektraum | PhotoWerkBerlin (Kurator Norbert Wiesneth)  in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Galerie Berlin. 

Hier finden Sie eine Beschreibung der Werke in der Ausstellung: Texte zur Landing Pages

 

Peninsula

kommunale galerie

 

 MArco Poloni, Osvaldo

Marco Poloni, Codename Osvaldo, Installation, 2016

 

Frühere Ausstellungen

Oliver Blohm
 Oliver Blohm, Impossible Project/ 2017  

PhotoWerkstatt Oliver Blohm

SOFORT BILD PORTRAIT

Ausstellung vom 26. April bis 18. Juni 2017
 
Photos by Michele Galassi & Norbert Wiesneth
Oliver Blohm, geboren 1987 in Schwerin, ist ein Experimentator unter den Portraitphotographen. Obwohl er der digitalen Generation angehört, arbeitet er mit analogen Photoprozessen, insbesondere mit dem Sofortbild, früher auch bekannt als Polaroid. Für seine Portraits benutzt er unterschiedliche Kameras und Formate. Faszinierend sind nicht nur die Ästhetik, sondern auch der Detailreichtum und Unikatcharakter der Großformatkamera-Technik.
Für die Ausstellungsdauer verwandelt der Künstler den Projektraum in eine Portraitwerkstatt. Dabei können die Besucher selbst einen Termin für ein individuelles Portrait vor Ort vereinbaren. Das Besondere der Ausstellung ist ihr Prozesscharakter. Anfangs sind neben den Requisiten der PhotoWerkstatt nur eine Handvoll früherer Arbeiten von Oliver Blohm gehängt. Bis zur Finissage am 4. Juni 2017 werden sich die Wände und Vitrinen schrittweise mit den Bildern der Photo-Shootings füllen.
Bei Interesse an einem Portraittermin schreiben Sie bitte eine E-Mail an: mail@oliverblohm.com
14. Mai 2017 | 14:00 
Werksgespräch mit Oliver Blohm und dem Kurator Norbert Wiesneth
4. Juni 2017 | 14:00 
Kuratorenführung und Finissage

 

Oliver Blohm, born in Schwerin in 1987, is an experimenter among the portrait photographers. Although he belongs to the digital generation, he works with analog photo processes, especially with the instant image, formerly also known as Polaroid. For his portraits, he uses various instant cameras and formats. Particularly fascinating are not only the aesthetics but also the details and the unique results of the large format camera technique. For the duration of the exhibition, the artist transforms the project space into a portrait studio. Visitors can arrange an appointment for an individual portrait on location. The particularity of the exhibition is the process character. Until the Finissage on June 4th 2017 the walls and vitrines will gradually be filled up with the photos of the shootings.
If you are interested in a portrait session, please send an email to mail@oliverblohm.com

 SOFORT BILD PORTRAIT

Photo by Michele Galassi  

May 14th, 2017 | 2 p.m.  
Artist talk with Oliver Blohm

June 4th, 2017 | 2 p.m. 
Curators tour and Finissage
extended to June 18th, 2017

 

Mit freundlicher Unterstützung von / Friendly supported by

Delight Rental Services Berlin

Delight Rental Services Berlin
und Impossible Project
Impossible

 

   

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Frühere Ausstellungen:

Das Licht der Nacht

Ausstellung mit Michael Ackerman, Boris Eldagsen, 
Katrin Koenning, Alisa Resnik, Norbert Wiesneth

 

Eine Kamera hat eine ganz eigene Wahrnehmung der Nacht. Sie kann die Dunkelheit durchdringen, um Dinge sichtbar zu machen, die dem Auge verborgen bleiben. Die fünf Künstler der Ausstellung „Das Licht der Nacht“ erforschen, jeder auf seine Weise, das Phänomen der Nacht und erreichen so neue Ebenen des Bewussten und Unterbewussten.
Michael Ackermans Arbeiten sind eine Mélange aus dokumentarischer, autobiografischer und inszenierter Photographie, die im Ergebnis halluzinatorisch wirken.
Die fortlaufende Werkreihe „how to disappear completely“ von Boris Eldagsen verbindet surreal anmutende Inszenierungen mit Street Photography in großen wandumgreifenden Wallpapern.
„One another“, heißen die Aufnahmen von Alisa Resnik, die zwischen 2008 und 2016 entstanden sind. Es handelt sich um radikal autobiografische Stationen ihres Lebens, von dem die Künstlerin sagt, dass sie nur über das Verantwortung übernehmen kann, das sie im innersten kennt. Die Künstlerin in existenziellen, düsteren und gleichsam poetischen Aufnahmen.
Katrin Koenning untersucht in ihren Arbeiten das Ungewöhnliche im Gewöhnlichen. In ihrem Video "Collisions" erzeugt die Künstlerin ein Mosaik bewegten Motive in schwarz-weiß. Durch ein Überbelichten und Aufleuchten vor einem schwarz-weißen Hintergrund erzeugt sie eine Entfremdung vom Motiv, die die Türen zu neuen Wahrnehmung öffnet.
Die Photographien der Serie „Schattenrepublik“ von Norbert Wiesneth überhöhen die Inszenierung der flächendeckenden Stadtbeleuchtung von Minsk durch bewegte Langzeitbelichtungen. Parklandschaften, erhellt von den Reflexionen der Stadtlichter, erscheinen in ihrer Künstlichkeit Bühnenbildern ähnlicher als der Natur.

 Das Licht der Nacht, Michael Ackerman

Projektraum | PhotoWerkBerlin

in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Galerie Berlin
Ausstellungsdauer: 5. Oktober – 30. Dezember 2016
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr

 

Die Ausstellung ist offizieller Teil des Europäischen Monats der Fotografie 2016

EMOP, Berlin 

  

 

 

 

 

Das Camera Obscura Prinzip

Thomas Bachler, georgia Krawiec, Oliver Möst, Karen Stuke, Michael Wesely 

Zeitgenössische Positionen zur Lochkamera Photographie

Projektraum | PhotoWerkBerlin  

in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Galerie Berlin
Ausstellungsdauer: 6. Juli – 25. September 2016
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr

Begleitblatt zur Ausstellung

 

Rahmenprogramm / Framework program:
31. Juli 2016 | 12:00 Werksgespräch mit den Künstlern der Ausstellung / Artist talk

28. August 2016 | 12:00 Vortrag von georgia Krawiec: Die Geschichte der Camera Obscura
Lecture with georgia Krawiec: The history of the Camera Obscura

11. September 2016 | 12:00 Vortrag von Michael Wesely: „Das Frühwerk“
Lecture with Michael Wesely: The early works

16. – 17. September 2016 Workshop mit Karen Stuke: Das Camera Obscura Prinzip. Workshop with Karen Stuke: The Camera Obscura Principle.

Presseinformationen / Pressrelease

 

 

Viktoria Sorochinski

Anna & Eve 

Exhibition Anna & Eve by Viktoria Sorochinski

Kuratiert von Laura Serani und Norbert Wiesneth 

 Viktoria Sorochinski spiegelt in aufwendig inszenierten Fotografien die Sorgen einer Generation und einer Gesellschaft, die schwerwiegende Krisen und Transformationen durchläuft. Ihre präzisen Bildfindungen behandeln Themen wie Exil, Nostalgie, die Suche nach Identität und das damit einhergehende tiefe Unbehagen, ohne dass die hohe Ästhetik der Bilder diese Inhalte überlagert.

Viktoria Sorochinski verließ mit ihren Eltern die UdSSR 1990 im Alter von 11 Jahren. Sie lebte und studierte in Israel, setzte dann ihr Studium der Bildenden Künste zuerst in Montreal, später in New York fort. Dort erwarb sie ihren Master of Fine Arts.

Es war in Montreal im Jahr 2005, als sie das dreijährige Mädchen Eve und ihre dreiundzwanzig Jahre alte Mutter Anna, beide Russinnen, zu fotograferen begann. Sieben Jahre lang beobachtete und interpretierte sie die Entwicklung der Tochter in ihrer Beziehung zur Mutter. Im Mittelpunkt ihrer Geschichten stehen Themen der Kindheit, der Entwicklung von Phantasien, Ängsten und das „Lernen“, eine Mutter zu sein.

Viktoria porträtiert Eve in einer Welt aus Mythen und Märchen, auf der kindlichen Suche nach dem Richtigen und Falschen. Die Künstlerin setzt die intensive und komplexe Beziehung der Tochter zu ihrer Mutter in aufwendig inszenierten Bildern um, die eine magische Unruhe ausstrahlen. Die starke Persönlichkeit der kleinen Eve ist in jedem Bild präsent. Vor der Kamera entsteht ein seltsames Rollenspiel, sowohl zwischen den beiden Protagonisten, als auch zwischen ihnen und der Fotografin. Hinter der Oberfäche der Bilder baut sich ein Spannungsbogen zwischen Annas Zerbrechlichkeit und Eves Entschlossenheit auf. Wie Alice im Wunderland, scheint die kleine Eve letztlich die gemeinsamen Fäden und die der Geschichte in Balance zu halten.

Viktoria Sorochinski ist dabei eine wachsame Komplizin. Sie beobachtet und gestaltet ein geheimes Universum aus Zeichen und Visionen. Der Betrachter der Bilder staunt über verschlungene, verstörende Geheimnisse und Wunder. Es ist leicht, sich in diesem Spiel der Spiegelbilder zu verlieren, wo kein Detail dem Zufall überlassen ist.

Laura Serani

 

Exhibition Anna & Eve by Viktoria Sorochinski
 
Projektraum | PhotoWerkBerlin  
in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Galerie Berlin
Ausstellungsdauer: 13. April – 26. Juni 2016
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr

 

Rahmenprogramm:
6. – 14. Mai | Fact & Fiction – Workshop mit Viktoria Sorochinski
22. Mai | Bildanalyse – Workshop mit Bernd Rodrian

 

 

 

  

EyeContact - The PhotoWerkBerlin Award 2015

Ausstellung: 03. – 29. November 2015
 

Deutsch / English

Die Gewinner des PhotoWerkBerlin Preis 2015 stehen fest! Vier Künstler vier unterschiedlicher Kategorien wurden von einer hochkarätigen internationalen Jury ausgezeichnet. Sie wurden von recom-art produziert und in einer kuratierten Gruppenausstellung im Projektraum PhotoWerkBerlin präsentiert:

Antonia Gruber, Alexander Klang, Josh Rose, Heiko Tiemann

 

 

 

Die Aufgabe

Über eine öffentliche Ausschreibung waren internationale Künstler eingeladen, die Jury mit ihrem Bild eines Menschen, das den Augenblick überdauert, zu überzeugen:
Ein Portrait ist mehr als die Abbildung eines Gesichts. Es ist eine Begegnung, eine Herausforderung, eine Einladung, ein Abbild der Gesellschaft, eine Vermessung des Körpers, ein Spiel mit der Persönlichkeit, ein Dialog, ein Rätsel, ein Blick in die Seele oder ein Kontakt mit den Augen.

Die Gewinner

Die Gewinner in den 4 Kategorien sind:

Der natürliche Blick
Gewinner: Alexander Klang (Berlin)

 

Das inszenierte Portrait 
Gewinner: Antonia Gruber (Bonn)

 

Das klassische Schwarz-Weiß Portrait 
Gewinner: Josh Rose (Los Angeles)

 

Portrait & Ort 
Gewinner: Heiko Tiemann (Düsseldorf)

Die Jury

Gen Sadakane – Gründer und Creative Director von EyeEm
Donata Wenders – Photographin
Thorsten von Overgaard – Schriftsteller und Photograph

Die Shortlist

Folgende Künstler haben die Jury ebenfalls mit ihren Arbeiten beeindruckt. Neben den 4 Gewinnern werden ihre Arbeiten während der EyeContact Ausstellung in einer digitalen Präsentation gezeigt:

Ana Cayuela | Andreas Rost | Roberto Ansorena | Brendan Gara | Patrick Citera | Guillaume d’Hubert | Sanja Hurem | Gregor Laubsch | Julia Autz | Jonas Hafner | Stefanie Minzenmay | Han Borger | Thomas Friedrich Schaefer | Jürgen Bürgin | Mairead Keating | Nura Qureshi | Raymond Jarchow | Wilfried Bordasch | Kerstin Koletzki | Oliver Vaccaro | Christoph Lingg | Sarah Pabst | Marcus Engler | Christian Klant

 

 

weitere Presseinformationen und Dokumente

 

 

 

I look at the window

Das Fenster in der zeitgenössischen Photographie

Ausstellung: 02. September - 25. Oktober 2015


Thomas Florschuetz, Enclosure Brasilia, 2008/2010
 
Thomas Florschuetz | Sabine Hornig | Veronika Kellndorfer | Andreas Koch
Ute Lindner | Loredana Nemes | Sinta Werner | Norbert Wiesneth
Die erste noch erhaltene Photographie ist ein Blick aus dem Studio von Nicéphore Niépce. Seitdem ist die Wechselwirkung des Fensterrahmens und der Bildbegrenzung ein Thema, das Künstler auf unterschiedlichste Weise immer wieder neu formulieren. Dabei ist der Blick nach Außen oft ein Blick in unser Innenleben. Die Ausstellung zeigt photographische Positionen international agierender Künstler zum Thema Fenster. Das kann ein Blick aus dem Fenster oder auf ein Fenster oder in ein Fenster hinein sein. Immer verbunden mit der Diskrepanz, dass hier dem Blick eine erobernde Freiheit gewährt wird, die dem Körper versagt bleibt.
Projektraum | PhotoWerkBerlin  
in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Galerie Berlin
Adresse: Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin
Ausstellungsdauer: 02. September - 25. Oktober 2015
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr
 
Rahmenprogramm: 

Blick in die Ausstellung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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Handmade Photography

Handgemachte photographische Unikate

Ausstellung: 12. Mai - 23. August 2015

Diese Ausstellung feiert das Handwerk der Photographie mit seinen zahlreichen historischen und individuellen Techniken, die von Künstlern heute produziert werden und einen einzigartigen Charakter haben.
Walter Benjamin bezog sich 1930 auf das noch relativ junge Medium der Photographie, als er bedauerte, dass die Aura “im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerks” verkümmere.
Heute, im digitalen Zeitalter, muss man seine Einschätzung neu bewerten. Es sind gerade die analogen, historischen und photographischen Prozesse, die ihren eigenen Charme verbreiten. Im Kontrast zu den unbegrenzten Möglichkeiten der digitalen Vervielfältigung erstellen die Künstler der Ausstellung einzigartige hangemachte Unikate aus lichtsensiblem Material.
Mit faszinierenden Bildern werden folgende analoge und historische Verfahren vorgestellt:
Ambrotypie, handvergrösserter Barytabzug, Cyanotypie, Emulsionsift auf Barytpapier  handkolorierte Photographie, Lochkamera Photographie, Photoemulsion, Photogramm, Photo-Relief, manipuliertes Polaroid.
mit Arbeiten von:
Björn Albert, Oliver Blohm, Jeremy Lynch, Marianne Ostermann, Antonio Panetta, David Puntel, Jochen Rohner, Karen Stuke und Donata Wenders.

Projektraum | PhotoWerkBerlin  
Ausstellungsdauer: 12. Mai - 23. August 2015
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr

 

weitere Informationen und Dokumente

 

 

  

B O R I S   E L D A G S E N

‚how to disappear completely / THE POEMS‘

Ausstellung: 06. Februar - 03. Mai 2015

 
Boris Eldagsen, Ausstellungsansicht, 2015

Der Künstler Boris Eldagsen erschafft mit Photographien, Video und wandfüllenden Plakaten eine Installation, die mit Elementen von Film, Theater und Malerei spielt und speziell für den Projektraum | PhotoWerkBerlin konzipiert ist. Aus einem künstlerischen Prozess, der inszenierte Photographie mit Street-Photography vereint, entstehen spektakuläre und traumhafte Bilder. Auf der Suche nach dem, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ produziert Eldagsen Nachtaufnahmen voller Rätsel, Spiegelungen und Schatten, zeitlose Archetypen, die den Betrachter auf das eigene Gefühl zurückwerfen und deren Wirkung sich über das Unbewusste entfaltet. mehr..  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Adresse: Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin

Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr

Kurator: Norbert Wiesneth
E-Mail: projektraum@photowerkberlin.com

 

weitere Informationen und Dokumente 

 

 

 

 

 

Irene Anton | BRU - THF | 2007

Die drei Berliner Flughäfen befinden sich in jeweils vollkommen unterschiedlichen Zuständen: Es gibt den intakten Tegeler, den außer Betrieb genommenen und heute anderweitig genutzten Tempelhofer und den sich immer noch im Bau befindenden Flughafen Berlin-Brandenburg. In keiner anderen Stadt lässt sich die die Geschichte und Zukunft der Luftfahrt so exemplarisch ablesen. PhotoWerkBerlin hat 2014 den Wettbewerb TERMINAL ausgerufen, um Fotografinnen und Fotografen die Möglichkeit zu geben, ihren künstlerischen Standpunkt deutlich zu machen.
Die von einer internationalen Jury ausgezeichneten Arbeiten und 3 Finalisten werden zum Monat der Fotografie Berlin in einer kuratierten Ausstellung im Projektraum/PhotoWerkBerlin präsentiert.

Preisträger
1 | dasfoto-Preis | Oliver Parzer
2 | Artothek-Preis | Jen Osborne
3 | PhotoWerkBerlin-Preis | Rebecca Specht & Marcus Schütze

Finalisten
Jochen Carbuhn
Enric Duch
Henning Hahn
Es gab so viele wunderbare Einsendungen, dass die Jury entschlossen hat zur Ausstellung in einer digitalen Projektion 16 Künstler mit je 3 Bildern zu zeigen:
Die Slideshow-shortlist Künstler sind:
Veronica Losantos, Antonis Theodoridis, Johannes Gerard, Iris Thalhammer, Alan Marsh, Irina Thiessen, Wolff Rollbahn, Anna Thiele, Marie Zbikowska, Irene Anton, Ruth Stoltenberg, Philine Sollmann, Christoph-Lucas Huetter, Katrin Streicher, Karolina Sobel, Ines Kotarac.

 

Ausstellungsdauer: 17. Oktober - 30. November 2014

Finissage und Werksgespräch mit den Künstlern am 30.11.2014 | 12:00

Die Ausstellung ist offizieller Programmteil des Europäischen Monats der Fotografie

weitere Informationen und Dokumente im Presseraum und hier


 

 

Lost in Interiors
Photographische Positionen zur politischen Haft

Dieses Jahr erinnern wir uns an den Jubel des 9. November 1989. Für viele Bürger der DDR bedeutete die friedliche Revolution vor allem Reisefreiheit. Zuvor landeten Menschen, die ausreisen wollten oder gegen Unterdrückung kämpften, im zentralen Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen. Dort erlebten sie Willkür und psychologische Folter.
Die Ausstellung zeigt 6 photographische Positionen, die sich mit politischer Haft auseinandersetzen und aktuell in den originalen Räumen des Stasi-Gefängnisses entstanden sind.
Mit Lisa Junghanß, Cameron Scott, Ruth Stoltenberg, Katharina Skalweit, Norbert Wiesneth und Tanya Ury.


Die Ausstellung ist offizieller Programmteil des Jubiläums
des Berliner Mauerfalls


Projektraum | PhotoWerkBerlin
Ausstellungsdauer: 05. Juli - 12. Oktober 2014
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr
12.10.2014 | 12:00 | STASI - DIALOGE 
| Performance mit Lisa Junghanß

 

Tanya Ury | Artistic freedom | 2013

weitere Informationen und Dokumente

  Performance zur Ausstellung von Kasander Nilist und Tanya Ury.

Lost in Interiors - Performance by Tanya Ury on Vimeo.

 

 

 

MAGISCHE PORTRAITS
Ambrotypien von Daniel Samanns

Beim Betrachten der Portraits von Daniel Samanns sind wir fasziniert von deren Aura. Es gelingt dem Künstler mit seiner Photographie, über den flüchtigen Moment hinaus einen Zeit-Raum zu kreieren, der das Wesen einer Person sichtbar macht. Die aufwendige historische und analoge Technik des Kollodium-Nassplatten-Verfahrens erzeugt eine Entschleunigung, die wiederum die Präsenz und Intensität des Portraits steigert.
Samans hat über die letzten Jahre eine beachtliche Zahl von Personen und Persönlichkeiten auf diese Weise portraitiert und zeigt diese zum ersten Mal in einer umfassenden Ausstellung. Neben Prints an der Wand werden auch originale Glasplatten ihre ganze Magie entfalten.

Projektraum | PhotoWerkBerlin
Ausstellungsdauer: 04. April - 29. Juni 2014
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr

 

weitere Informationen und Dokumente

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