Projektraum | PhotoWerkBerlin


Vorschau:

4. Oktober 2016 | 19:00
Projektraum | PhotoWerkBerlin

Das Licht der Nacht


Ausstellung mit Michael Ackerman, Boris Eldagsen, 
Katrin Koenning, Alisa Resnik, Norbert Wiesneth
 

Aktuelle Ausstellung: 

Thomas Bachler, georgia Krawiec, Oliver Möst, Karen Stuke, Michael Wesely 

Projektraum | PhotoWerkBerlin  

in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Galerie Berlin
Ausstellungsdauer: 6. Juli – 25. September 2016
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr

Begleitblatt zur Ausstellung

 

Rahmenprogramm / Framework program:
31. Juli 2016 | 12:00 Werksgespräch mit den Künstlern der Ausstellung / Artist talk

28. August 2016 | 12:00 Vortrag von georgia Krawiec: Die Geschichte der Camera Obscura
Lecture with georgia Krawiec: The history of the Camera Obscura

11. September 2016 | 12:00 Vortrag von Michael Wesely: „Das Frühwerk“
Lecture with Michael Wesely: The early works

16. – 17. September 2016 Workshop mit Karen Stuke: Das Camera Obscura Prinzip. Workshop with Karen Stuke: The Camera Obscura Principle.

Presseinformationen / Pressrelease

 

 

Frühere Ausstellungen:

Viktoria Sorochinski

Anna & Eve 

Exhibition Anna & Eve by Viktoria Sorochinski

Kuratiert von Laura Serani und Norbert Wiesneth 

 Viktoria Sorochinski spiegelt in aufwendig inszenierten Fotografien die Sorgen einer Generation und einer Gesellschaft, die schwerwiegende Krisen und Transformationen durchläuft. Ihre präzisen Bildfindungen behandeln Themen wie Exil, Nostalgie, die Suche nach Identität und das damit einhergehende tiefe Unbehagen, ohne dass die hohe Ästhetik der Bilder diese Inhalte überlagert.

Viktoria Sorochinski verließ mit ihren Eltern die UdSSR 1990 im Alter von 11 Jahren. Sie lebte und studierte in Israel, setzte dann ihr Studium der Bildenden Künste zuerst in Montreal, später in New York fort. Dort erwarb sie ihren Master of Fine Arts.

Es war in Montreal im Jahr 2005, als sie das dreijährige Mädchen Eve und ihre dreiundzwanzig Jahre alte Mutter Anna, beide Russinnen, zu fotograferen begann. Sieben Jahre lang beobachtete und interpretierte sie die Entwicklung der Tochter in ihrer Beziehung zur Mutter. Im Mittelpunkt ihrer Geschichten stehen Themen der Kindheit, der Entwicklung von Phantasien, Ängsten und das „Lernen“, eine Mutter zu sein.

Viktoria porträtiert Eve in einer Welt aus Mythen und Märchen, auf der kindlichen Suche nach dem Richtigen und Falschen. Die Künstlerin setzt die intensive und komplexe Beziehung der Tochter zu ihrer Mutter in aufwendig inszenierten Bildern um, die eine magische Unruhe ausstrahlen. Die starke Persönlichkeit der kleinen Eve ist in jedem Bild präsent. Vor der Kamera entsteht ein seltsames Rollenspiel, sowohl zwischen den beiden Protagonisten, als auch zwischen ihnen und der Fotografin. Hinter der Oberfäche der Bilder baut sich ein Spannungsbogen zwischen Annas Zerbrechlichkeit und Eves Entschlossenheit auf. Wie Alice im Wunderland, scheint die kleine Eve letztlich die gemeinsamen Fäden und die der Geschichte in Balance zu halten.

Viktoria Sorochinski ist dabei eine wachsame Komplizin. Sie beobachtet und gestaltet ein geheimes Universum aus Zeichen und Visionen. Der Betrachter der Bilder staunt über verschlungene, verstörende Geheimnisse und Wunder. Es ist leicht, sich in diesem Spiel der Spiegelbilder zu verlieren, wo kein Detail dem Zufall überlassen ist.

Laura Serani

 

Exhibition Anna & Eve by Viktoria Sorochinski
 
Projektraum | PhotoWerkBerlin  
in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Galerie Berlin
Ausstellungsdauer: 13. April – 26. Juni 2016
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr

 

Rahmenprogramm:
6. – 14. Mai | Fact & Fiction – Workshop mit Viktoria Sorochinski
22. Mai | Bildanalyse – Workshop mit Bernd Rodrian

 

 

 

  

EyeContact - The PhotoWerkBerlin Award 2015

Ausstellung: 03. – 29. November 2015
 

Deutsch / English

Die Gewinner des PhotoWerkBerlin Preis 2015 stehen fest! Vier Künstler vier unterschiedlicher Kategorien wurden von einer hochkarätigen internationalen Jury ausgezeichnet. Sie wurden von recom-art produziert und in einer kuratierten Gruppenausstellung im Projektraum PhotoWerkBerlin präsentiert:

Antonia Gruber, Alexander Klang, Josh Rose, Heiko Tiemann

 

 

 

Die Aufgabe

Über eine öffentliche Ausschreibung waren internationale Künstler eingeladen, die Jury mit ihrem Bild eines Menschen, das den Augenblick überdauert, zu überzeugen:
Ein Portrait ist mehr als die Abbildung eines Gesichts. Es ist eine Begegnung, eine Herausforderung, eine Einladung, ein Abbild der Gesellschaft, eine Vermessung des Körpers, ein Spiel mit der Persönlichkeit, ein Dialog, ein Rätsel, ein Blick in die Seele oder ein Kontakt mit den Augen.

Die Gewinner

Die Gewinner in den 4 Kategorien sind:

Der natürliche Blick
Gewinner: Alexander Klang (Berlin)

 

Das inszenierte Portrait 
Gewinner: Antonia Gruber (Bonn)

 

Das klassische Schwarz-Weiß Portrait 
Gewinner: Josh Rose (Los Angeles)

 

Portrait & Ort 
Gewinner: Heiko Tiemann (Düsseldorf)

Die Jury

Gen Sadakane – Gründer und Creative Director von EyeEm
Donata Wenders – Photographin
Thorsten von Overgaard – Schriftsteller und Photograph

Die Shortlist

Folgende Künstler haben die Jury ebenfalls mit ihren Arbeiten beeindruckt. Neben den 4 Gewinnern werden ihre Arbeiten während der EyeContact Ausstellung in einer digitalen Präsentation gezeigt:

Ana Cayuela | Andreas Rost | Roberto Ansorena | Brendan Gara | Patrick Citera | Guillaume d’Hubert | Sanja Hurem | Gregor Laubsch | Julia Autz | Jonas Hafner | Stefanie Minzenmay | Han Borger | Thomas Friedrich Schaefer | Jürgen Bürgin | Mairead Keating | Nura Qureshi | Raymond Jarchow | Wilfried Bordasch | Kerstin Koletzki | Oliver Vaccaro | Christoph Lingg | Sarah Pabst | Marcus Engler | Christian Klant

 

 

weitere Presseinformationen und Dokumente

 

 

 

I look at the window

Das Fenster in der zeitgenössischen Photographie

Ausstellung: 02. September - 25. Oktober 2015


Thomas Florschuetz, Enclosure Brasilia, 2008/2010
 
Thomas Florschuetz | Sabine Hornig | Veronika Kellndorfer | Andreas Koch
Ute Lindner | Loredana Nemes | Sinta Werner | Norbert Wiesneth
Die erste noch erhaltene Photographie ist ein Blick aus dem Studio von Nicéphore Niépce. Seitdem ist die Wechselwirkung des Fensterrahmens und der Bildbegrenzung ein Thema, das Künstler auf unterschiedlichste Weise immer wieder neu formulieren. Dabei ist der Blick nach Außen oft ein Blick in unser Innenleben. Die Ausstellung zeigt photographische Positionen international agierender Künstler zum Thema Fenster. Das kann ein Blick aus dem Fenster oder auf ein Fenster oder in ein Fenster hinein sein. Immer verbunden mit der Diskrepanz, dass hier dem Blick eine erobernde Freiheit gewährt wird, die dem Körper versagt bleibt.
Projektraum | PhotoWerkBerlin  
in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Galerie Berlin
Adresse: Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin
Ausstellungsdauer: 02. September - 25. Oktober 2015
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr
 
Rahmenprogramm: 

Blick in die Ausstellung

 

 

 

 
------
 

 

 

Handmade Photography

Handgemachte photographische Unikate

Ausstellung: 12. Mai - 23. August 2015

Diese Ausstellung feiert das Handwerk der Photographie mit seinen zahlreichen historischen und individuellen Techniken, die von Künstlern heute produziert werden und einen einzigartigen Charakter haben.
Walter Benjamin bezog sich 1930 auf das noch relativ junge Medium der Photographie, als er bedauerte, dass die Aura “im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerks” verkümmere.
Heute, im digitalen Zeitalter, muss man seine Einschätzung neu bewerten. Es sind gerade die analogen, historischen und photographischen Prozesse, die ihren eigenen Charme verbreiten. Im Kontrast zu den unbegrenzten Möglichkeiten der digitalen Vervielfältigung erstellen die Künstler der Ausstellung einzigartige hangemachte Unikate aus lichtsensiblem Material.
Mit faszinierenden Bildern werden folgende analoge und historische Verfahren vorgestellt:
Ambrotypie, handvergrösserter Barytabzug, Cyanotypie, Emulsionsift auf Barytpapier  handkolorierte Photographie, Lochkamera Photographie, Photoemulsion, Photogramm, Photo-Relief, manipuliertes Polaroid.
mit Arbeiten von:
Björn Albert, Oliver Blohm, Jeremy Lynch, Marianne Ostermann, Antonio Panetta, David Puntel, Jochen Rohner, Karen Stuke und Donata Wenders.

Projektraum | PhotoWerkBerlin  
Ausstellungsdauer: 12. Mai - 23. August 2015
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr

 

weitere Informationen und Dokumente

 

 

  

B O R I S   E L D A G S E N

‚how to disappear completely / THE POEMS‘

Ausstellung: 06. Februar - 03. Mai 2015

 
Boris Eldagsen, Ausstellungsansicht, 2015

Der Künstler Boris Eldagsen erschafft mit Photographien, Video und wandfüllenden Plakaten eine Installation, die mit Elementen von Film, Theater und Malerei spielt und speziell für den Projektraum | PhotoWerkBerlin konzipiert ist. Aus einem künstlerischen Prozess, der inszenierte Photographie mit Street-Photography vereint, entstehen spektakuläre und traumhafte Bilder. Auf der Suche nach dem, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ produziert Eldagsen Nachtaufnahmen voller Rätsel, Spiegelungen und Schatten, zeitlose Archetypen, die den Betrachter auf das eigene Gefühl zurückwerfen und deren Wirkung sich über das Unbewusste entfaltet. mehr..  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Adresse: Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin

Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr

Kurator: Norbert Wiesneth
E-Mail: projektraum@photowerkberlin.com

 

weitere Informationen und Dokumente 

 

 

 

 

 

Irene Anton | BRU - THF | 2007

Die drei Berliner Flughäfen befinden sich in jeweils vollkommen unterschiedlichen Zuständen: Es gibt den intakten Tegeler, den außer Betrieb genommenen und heute anderweitig genutzten Tempelhofer und den sich immer noch im Bau befindenden Flughafen Berlin-Brandenburg. In keiner anderen Stadt lässt sich die die Geschichte und Zukunft der Luftfahrt so exemplarisch ablesen. PhotoWerkBerlin hat 2014 den Wettbewerb TERMINAL ausgerufen, um Fotografinnen und Fotografen die Möglichkeit zu geben, ihren künstlerischen Standpunkt deutlich zu machen.
Die von einer internationalen Jury ausgezeichneten Arbeiten und 3 Finalisten werden zum Monat der Fotografie Berlin in einer kuratierten Ausstellung im Projektraum/PhotoWerkBerlin präsentiert.

Preisträger
1 | dasfoto-Preis | Oliver Parzer
2 | Artothek-Preis | Jen Osborne
3 | PhotoWerkBerlin-Preis | Rebecca Specht & Marcus Schütze

Finalisten
Jochen Carbuhn
Enric Duch
Henning Hahn
Es gab so viele wunderbare Einsendungen, dass die Jury entschlossen hat zur Ausstellung in einer digitalen Projektion 16 Künstler mit je 3 Bildern zu zeigen:
Die Slideshow-shortlist Künstler sind:
Veronica Losantos, Antonis Theodoridis, Johannes Gerard, Iris Thalhammer, Alan Marsh, Irina Thiessen, Wolff Rollbahn, Anna Thiele, Marie Zbikowska, Irene Anton, Ruth Stoltenberg, Philine Sollmann, Christoph-Lucas Huetter, Katrin Streicher, Karolina Sobel, Ines Kotarac.

 

Ausstellungsdauer: 17. Oktober - 30. November 2014

Finissage und Werksgespräch mit den Künstlern am 30.11.2014 | 12:00

Die Ausstellung ist offizieller Programmteil des Europäischen Monats der Fotografie

weitere Informationen und Dokumente im Presseraum und hier


 

 

Lost in Interiors
Photographische Positionen zur politischen Haft

Dieses Jahr erinnern wir uns an den Jubel des 9. November 1989. Für viele Bürger der DDR bedeutete die friedliche Revolution vor allem Reisefreiheit. Zuvor landeten Menschen, die ausreisen wollten oder gegen Unterdrückung kämpften, im zentralen Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen. Dort erlebten sie Willkür und psychologische Folter.
Die Ausstellung zeigt 6 photographische Positionen, die sich mit politischer Haft auseinandersetzen und aktuell in den originalen Räumen des Stasi-Gefängnisses entstanden sind.
Mit Lisa Junghanß, Cameron Scott, Ruth Stoltenberg, Katharina Skalweit, Norbert Wiesneth und Tanya Ury.


Die Ausstellung ist offizieller Programmteil des Jubiläums
des Berliner Mauerfalls


Projektraum | PhotoWerkBerlin
Ausstellungsdauer: 05. Juli - 12. Oktober 2014
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr
12.10.2014 | 12:00 | STASI - DIALOGE
| Performance mit Lisa Junghanß

 

Tanya Ury | Artistic freedom | 2013

weitere Informationen und Dokumente

  Performance zur Ausstellung von Knaster Nilist und Tanya Ury.

Lost in Interiors - Performance from Tanya Ury on Vimeo.

 

 

 

MAGISCHE PORTRAITS
Ambrotypien von Daniel Samanns

Beim Betrachten der Portraits von Daniel Samanns sind wir fasziniert von deren Aura. Es gelingt dem Künstler mit seiner Photographie, über den flüchtigen Moment hinaus einen Zeit-Raum zu kreieren, der das Wesen einer Person sichtbar macht. Die aufwendige historische und analoge Technik des Kollodium-Nassplatten-Verfahrens erzeugt eine Entschleunigung, die wiederum die Präsenz und Intensität des Portraits steigert.
Samans hat über die letzten Jahre eine beachtliche Zahl von Personen und Persönlichkeiten auf diese Weise portraitiert und zeigt diese zum ersten Mal in einer umfassenden Ausstellung. Neben Prints an der Wand werden auch originale Glasplatten ihre ganze Magie entfalten.

Projektraum | PhotoWerkBerlin
Ausstellungsdauer: 04. April - 29. Juni 2014
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr

 

weitere Informationen und Dokumente

 Performance von Kasander Nihilist und Tanya Ur zur Vernissage der Ausstellung

<iframe src="https://player.vimeo.com/video/112798380" width="640" height="360" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>
<p><a href="https://vimeo.com/112798380">Lost in Interiors - Performance</a> from <a href="https://vimeo.com/user34798931">Tanya Ury</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>